Was ist ein Klimaschutzfahrplan nach DGNB ENV1.1?
DGNB Kriterium ENV1.1

Der Weg zum klimaneutralen Gebäude

Klimaschutzfahrplan nach DGNB ENV1.1

Der DGNB-Klimaschutzfahrplan ist weit mehr als eine reine CO₂-Berechnung. Er beschreibt einen strukturierten Weg, mit dem sich Gebäude schrittweise bis zur Klimaneutralität entwickeln lassen. Auf dieser Seite werden sämtliche Arbeitsschritte – von der Datenerfassung über die Bilanzierung bis zur Erstellung des Klimaschutzfahrplans – praxisnah erläutert.

DGNB Klimaschutzfahrplan
🎯

Ziel

Entwicklung eines nachvollziehbaren Transformationspfades bis zur Klimaneutralität.

📊

Bewertungsmethode

Analyse von Energiebedarf, Treibhausgasemissionen und Sanierungsmaßnahmen nach DGNB ENV1.1.

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Mehrwert

Grundlage für DGNB-Zertifizierung, nachhaltige Planung und langfristige Investitionsentscheidungen.

Einführung

Was ist ein Klimaschutzfahrplan nach DGNB ENV1.1?

Der Klimaschutzfahrplan nach DGNB ENV1.1 ist das strategische Instrument zur schrittweisen Transformation von Bestandsgebäuden in Richtung Klimaneutralität. Er verbindet energetische Bewertung, Lebenszyklusanalyse und langfristige Dekarbonisierungsstrategien zu einem ganzheitlichen Planungsansatz.

Strategische Zielsetzung

Ein Klimaschutzfahrplan nach DGNB ENV1.1 ist ein strategisches Planungsinstrument zur systematischen Entwicklung eines Gebäudes in Richtung Klimaneutralität. Er beschreibt den aktuellen Zustand des Gebäudes, bewertet dessen energetische und ökologische Qualität und entwickelt einen strukturierten Maßnahmenplan zur schrittweisen Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Methodische Grundlage

Grundlage des Klimaschutzfahrplans ist eine umfassende Analyse des Gebäudes. Hierzu gehören die Datenerfassung, die energetische Bilanzierung, die Lebenszyklusanalyse (LCA) sowie die Bewertung nach der DGNB-Methode ENV1.1. Erst auf dieser Basis können geeignete Maßnahmen zur Dekarbonisierung entwickelt und priorisiert werden.

Ganzheitliche Betrachtung

Im Gegensatz zu einer reinen Energieberatung betrachtet der Klimaschutzfahrplan nicht nur den Energiebedarf im Gebäudebetrieb. Er berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Herstellung der Baustoffe über die Nutzungsphase bis zum Rückbau und Recycling. Dadurch entsteht eine ganzheitliche Bewertung der Klimawirkung.

Nutzen für Planung und Zertifizierung

Der Klimaschutzfahrplan dient Eigentümern, Investoren, Architekten und Fachplanern als fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen. Sofern eine DGNB-Zertifizierung angestrebt wird, kann er darüber hinaus eine wichtige Grundlage für den Zertifizierungsprozess bilden.

Roadmap

Der Weg zum klimaneutralen Gebäude

Der Klimaschutzfahrplan folgt einem klar strukturierten Ablauf. Beginnend mit der Bestandsaufnahme werden Gebäude systematisch analysiert, energetisch bewertet und hinsichtlich ihrer Treibhausgasemissionen untersucht. Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Transformationspfad bis zur Klimaneutralität.

1

Bestand
oder Neubau

2

Datenerfassung
& Analyse

3

Energetische
Bilanzierung

4

CO₂-Bilanz
& LCA

5

Bewertung

6

Klimaschutz-
fahrplan

7

Dekarbonisierung

8

Klimaneutrales
Gebäude

Schematischer Ablauf eines Klimaschutzfahrplans nach DGNB ENV1.1.

Schritt 1

Datenerfassung & Analyse

Die Qualität eines Klimaschutzfahrplans hängt unmittelbar von der Qualität der Eingangsdaten ab. Deshalb bildet die vollständige Datenerfassung die Grundlage sämtlicher nachfolgender Berechnungen und Bewertungen.

Ziel

Aufbau einer vollständigen und belastbaren Datengrundlage für die energetische Bilanzierung, Lebenszyklusanalyse (LCA) sowie die spätere Entwicklung eines Klimaschutzfahrplans.

Erforderliche Gebäudedaten

Folgende Informationen bilden die Grundlage der weiteren Bearbeitung.

Gebäudegeometrie

Abmessungen, Geschosse, Zonen und Flächen.

Gebäudehülle

Bauteile, U-Werte, Konstruktionen.

Anlagentechnik

Heizung, Warmwasser, Lüftung, Kühlung.

Baustoffe

Materialien und Mengen für die Ökobilanz.

Erneuerbare Energien

PV, Solarthermie und weitere Systeme.

Nutzung & Flächen

Nutzung, Betriebszeiten und Nutzflächen.

Vorhandene Unterlagen

Bauzeichnungen Schnitte Ansichten Baubeschreibung Energieausweis GEG-Nachweis iSFP Anlagenschema Materiallisten

Praxishinweis

Fehlende Gebäudedaten müssen vor Ort aufgenommen oder nachvollziehbar abgeschätzt werden. Die Qualität der Datenerfassung beeinflusst unmittelbar die Aussagekraft aller nachfolgenden Berechnungen.

Ergebnis von Schritt 1

Vollständige Datengrundlage für die energetische Bilanzierung, die Lebenszyklusanalyse (LCA) sowie die Bewertung des Gebäudes.

Schritt 2

Energetische Bewertung

Nach der Datenerfassung wird der energetische Ist-Zustand des Gebäudes analysiert. Dabei werden Energiebedarf, CO₂-Emissionen und die energetische Qualität der einzelnen Gebäudekomponenten systematisch bewertet.

Ziel

Ermittlung des energetischen Ausgangszustands als Grundlage für die Entwicklung wirtschaftlicher und klimawirksamer Sanierungsmaßnahmen.

Bewertungsschwerpunkte

Die energetische Analyse umfasst insbesondere folgende Bereiche.

Endenergiebedarf

Bewertung des Energiebedarfs gemäß GEG und DIN V 18599.

Gebäudehülle

Analyse der wärmeübertragenden Umfassungsfläche.

Wärmebrücken

Identifikation kritischer Anschlussdetails und Wärmeverluste.

Anlagentechnik

Effizienz von Heizung, Lüftung, Kühlung und Warmwasser.

CO₂-Bilanz

Bewertung der Treibhausgasemissionen des Gebäudes.

Schwachstellen

Ermittlung der größten energetischen Verbesserungspotenziale.

Verwendete Berechnungsgrundlagen

Die energetische Bewertung basiert auf anerkannten Normen, Nachweisen und Berechnungsverfahren.

GEG DIN V 18599 DIN 4108 DIN EN ISO 6946 DIN 4108 Beiblatt 2 LCA QNG

Praxishinweis

Die energetische Bewertung sollte auf einem konsistenten Berechnungsmodell basieren. Änderungen von Randbedingungen oder Eingangsparametern können die Vergleichbarkeit der Ergebnisse erheblich beeinflussen.

Ergebnis von Schritt 2

Vollständige energetische Bewertung des Gebäudes als Grundlage für die Entwicklung geeigneter Sanierungsmaßnahmen und des DGNB-Klimaschutzfahrplans.

Schritt 3

Entwicklung des Klimaschutzfahrplans

Auf Grundlage der energetischen Bewertung werden geeignete Sanierungsmaßnahmen entwickelt und zu einem langfristigen Transformationspfad zusammengeführt. Ziel ist ein technisch, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogener Klimaschutzfahrplan bis zur Klimaneutralität.

Ziel

Entwicklung eines schrittweisen Transformationspfades mit aufeinander abgestimmten Sanierungsmaßnahmen zur Reduzierung des Energiebedarfs und der Treibhausgasemissionen über den gesamten Betrachtungszeitraum.

Bestandteile des Klimaschutzfahrplans

Die einzelnen Maßnahmen werden technisch, energetisch und wirtschaftlich aufeinander abgestimmt.

Gebäudehülle

Dämmung von Dach, Fassade, Kellerdecke sowie Fensteraustausch.

Anlagentechnik

Modernisierung von Heizungs-, Lüftungs- und Warmwassersystemen.

Erneuerbare Energien

Integration von Photovoltaik, Solarthermie und weiteren Systemen.

Umsetzungsreihenfolge

Zeitliche Abstimmung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen.

Wirtschaftlichkeit

Betrachtung von Investitionskosten, Einsparpotenzialen und Fördermöglichkeiten.

Klimawirkung

Bewertung der langfristigen CO₂-Minderung jeder Maßnahme.

Planungsgrundlagen

Der Klimaschutzfahrplan orientiert sich an geltenden Normen, Regelwerken und Nachhaltigkeitskriterien.

DGNB ENV1.1 GEG DIN V 18599 DIN EN 15978 LCA QNG Förderprogramme

Praxishinweis

Einzelmaßnahmen sollten nicht isoliert betrachtet werden. Erst die technisch abgestimmte Kombination mehrerer Maßnahmen ermöglicht eine wirtschaftliche und nachhaltige Transformation des Gebäudes.

Ergebnis von Schritt 3

Vollständiger Klimaschutzfahrplan mit priorisierten Sanierungsmaßnahmen, zeitlicher Umsetzung und nachvollziehbarer Transformationsstrategie.

Schritt 4

Lebenszyklusanalyse (LCA)

Im nächsten Schritt werden die Umweltauswirkungen des Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus bewertet. Dabei werden sowohl die grauen Emissionen der Baumaterialien als auch die betrieblichen Emissionen berücksichtigt. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die ökologische Optimierung des Klimaschutzfahrplans.

Ziel

Ermittlung der Umweltwirkungen über den gesamten Gebäudelebenszyklus sowie Bewertung der Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Treibhausgasemissionen.

Bestandteile der Lebenszyklusanalyse

Die Ökobilanz umfasst sämtliche relevanten Lebenszyklusphasen eines Gebäudes.

Baustoffe

Erfassung der eingesetzten Materialien einschließlich Mengen und Umweltindikatoren.

Herstellung (A1–A3)

Bewertung der Emissionen aus Herstellung und Produktion der Baustoffe.

Transport & Bau (A4–A5)

Berücksichtigung von Transportwegen und Bauprozessen.

Nutzungsphase (B)

Betrachtung von Betrieb, Wartung, Austausch und Instandhaltung.

End of Life (C/D)

Rückbau, Entsorgung, Recycling und Wiederverwendung.

GWP-Auswertung

Zusammenführung aller Ergebnisse zur Bewertung der Klimawirkung.

Verwendete Grundlagen

Die Lebenszyklusanalyse basiert auf anerkannten Normen, Datenbanken und Bewertungsverfahren.

DIN EN 15978 DIN EN 15804 ÖKOBAUDAT EPD DGNB QNG GWP

Praxishinweis

Bereits in frühen Planungsphasen können Materialwahl, Konstruktion und Sanierungsstrategie die spätere Klimabilanz erheblich beeinflussen. Die LCA dient daher als wichtiges Entscheidungsinstrument bei der Entwicklung nachhaltiger Gebäudekonzepte.

Ergebnis von Schritt 4

Vollständige Lebenszyklusanalyse mit Bewertung der Treibhausgasemissionen und der ökologischen Auswirkungen aller relevanten Lebenszyklusphasen.

Schritt 5

DGNB-Bewertung und Nachweisführung

Die Ergebnisse der energetischen Bewertung, des Klimaschutzfahrplans und der Lebenszyklusanalyse werden gemäß den Anforderungen des DGNB-Kriteriums ENV1.1 ausgewertet. Sämtliche Nachweise werden geprüft, dokumentiert und für die Zertifizierung aufbereitet.

Ziel

Nachvollziehbare Bewertung des DGNB-Klimaschutzfahrplans einschließlich aller erforderlichen Nachweise und Dokumentationen zur Ermittlung des Erfüllungsgrades des Kriteriums ENV1.1.

Bestandteile der DGNB-Bewertung

Die Bewertung erfolgt anhand der Anforderungen des DGNB-Kriteriensteckbriefs und der eingereichten Nachweise.

Vollständigkeitsprüfung

Kontrolle der eingereichten Unterlagen auf Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit.

Nachweisprüfung

Prüfung sämtlicher Berechnungen, Dokumente und Bewertungsgrundlagen.

Bewertung

Ermittlung des Erfüllungsgrades gemäß DGNB ENV1.1.

Dokumentation

Strukturierte Zusammenstellung aller Nachweise für die Zertifizierung.

Qualitätssicherung

Plausibilitätsprüfung der Eingabedaten, Ergebnisse und Dokumentationen.

Erfüllungsgrad

Zusammenfassung der Bewertung einschließlich erreichter DGNB-Punkte.

Bewertungsgrundlagen

Grundlage der Bewertung sind die geltenden DGNB-Regelwerke, Normen und projektspezifischen Nachweise.

DGNB ENV1.1 DGNB System Kriteriensteckbrief LCA GEG DIN EN 15978 Qualitätssicherung

Praxishinweis

Eine vollständige und nachvollziehbare Dokumentation erleichtert die Prüfung erheblich und reduziert Rückfragen im Zertifizierungsprozess.

Ergebnis von Schritt 5

Vollständig bewerteter DGNB-Klimaschutzfahrplan mit dokumentiertem Erfüllungsgrad und prüffähigen Nachweisen für das Kriterium ENV1.1.

Schritt 6

Dokumentation & Projektabschluss

Im abschließenden Schritt werden sämtliche Berechnungen, Nachweise und Ergebnisse in einer nachvollziehbaren Projektdokumentation zusammengeführt. Dadurch entsteht ein vollständiger DGNB-Klimaschutzfahrplan, der sowohl die Anforderungen des Kriteriensteckbriefs erfüllt als auch als Grundlage für die weitere Gebäudeentwicklung dient.

Ziel

Zusammenführung aller Ergebnisse zu einer vollständigen, nachvollziehbaren und prüffähigen Projektdokumentation für den DGNB-Klimaschutzfahrplan.

Bestandteile der Abschlussdokumentation

Alle wesentlichen Ergebnisse werden übersichtlich dokumentiert und für Bauherrschaft, Planungsteam und Auditoren aufbereitet.

Klimaschutzfahrplan

Vollständiger Transformationspfad bis zur Klimaneutralität.

Energetische Bewertung

Zusammenfassung aller energetischen Kennwerte und Ergebnisse.

Ökobilanz (LCA)

Dokumentation der Umweltwirkungen über den gesamten Lebenszyklus.

DGNB-Nachweise

Zusammenstellung aller Unterlagen für das Kriterium ENV1.1.

Berichte

Berechnungen, Erläuterungen und Dokumentationen in strukturierter Form.

Empfehlungen

Hinweise für die weitere Planung und zukünftige Optimierungen.

Dokumentationsgrundlagen

Die Abschlussdokumentation basiert auf den Ergebnissen aller vorangegangenen Bearbeitungsschritte.

DGNB ENV1.1 GEG DIN V 18599 DIN EN 15978 LCA QNG Projektbericht

Praxishinweis

Eine klar strukturierte Abschlussdokumentation erleichtert nicht nur die DGNB-Prüfung, sondern dient auch als langfristige Grundlage für die Umsetzung und spätere Fortschreibung des Klimaschutzfahrplans.

Ergebnis von Schritt 6

Vollständige und prüffähige Dokumentation des DGNB-Klimaschutzfahrplans mit allen Berechnungen, Nachweisen und Handlungsempfehlungen als Grundlage für die weitere Gebäudeentwicklung und Zertifizierungsbegleitung.

Glossar

DGNB-Fachbegriffe verständlich erklärt

Im DGNB-Klimaschutzfahrplan werden zahlreiche Fachbegriffe, Normen und Abkürzungen verwendet. Dieses Glossar erläutert die wichtigsten Begriffe kompakt und verständlich.

DGNB

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Entwickelt Zertifizierungssysteme für nachhaltige Gebäude und Quartiere und veröffentlicht unter anderem die Anforderungen des Kriteriums ENV1.1.

LCA

Life Cycle Assessment

Lebenszyklusanalyse zur Bewertung der Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus gemäß DIN EN 15978.

GWP

Global Warming Potential

Beschreibt das Treibhauspotenzial eines Gebäudes. Die Ergebnisse werden im DGNB-Kontext häufig in kg CO₂-Äquivalenten/(NRF(R)·a) angegeben.

GEG

Gebäudeenergiegesetz

Regelt die energetischen Anforderungen an Gebäude und bildet die Grundlage energetischer Nachweise in Deutschland.

DIN V 18599

Energetische Bilanzierung

Normenreihe zur energetischen Bewertung und Berechnung des Energiebedarfs von Wohn- und Nichtwohngebäuden.

EN 15978

Bewertung der Umweltwirkungen

Europäische Norm zur Bewertung der umweltbezogenen Qualität von Gebäuden anhand einer Lebenszyklusanalyse.

QNG

Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude

Qualitätssiegel des Bundes zur Bewertung nachhaltiger Gebäude im Rahmen verschiedener Förderprogramme.

EPD

Environmental Product Declaration

Standardisierte Umweltproduktdeklaration eines Bauprodukts gemäß DIN EN 15804.

ÖKOBAUDAT

Nationale Ökobilanzdatenbank

Datenbank des Bundes mit Ökobilanzdaten für Bauprodukte als Grundlage der Lebenszyklusanalyse.

NRF(R)

Netto-Raumfläche (Regelfall)

Bezugsfläche gemäß DIN 277. Wird im DGNB-System unter anderem zur Angabe von Kennwerten wie kg CO₂-Äquivalenten/(NRF(R)·a) verwendet.

ENV1.1

DGNB-Klimaschutzfahrplan

DGNB-Kriterium zur Erstellung und Bewertung eines Klimaschutzfahrplans einschließlich energetischer und ökologischer Nachweise.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufige Fragen zum DGNB-Klimaschutzfahrplan, zur Lebenszyklusanalyse (LCA) und zur DGNB-Bewertung nach dem Kriterium ENV1.1.

Der DGNB-Klimaschutzfahrplan beschreibt einen langfristigen Transformationspfad zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen eines Gebäudes bis zur Klimaneutralität. Er berücksichtigt sowohl energetische als auch ökologische Aspekte.

Grundsätzlich kann der Klimaschutzfahrplan für Wohn- und Nichtwohngebäude erstellt werden. Besonders relevant ist er bei DGNB-Zertifizierungen, Sanierungen und langfristigen Transformationsstrategien.

Typischerweise werden Bauzeichnungen, Baubeschreibungen, Informationen zur Gebäudehülle, Anlagentechnik sowie vorhandene Energie- oder LCA-Nachweise benötigt.

Die Lebenszyklusanalyse bewertet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus gemäß DIN EN 15978.

Das Gebäudeenergiegesetz bildet die Grundlage für die energetische Bewertung eines Gebäudes und fließt in die Entwicklung des Klimaschutzfahrplans ein.

Der Fahrplan unterstützt Eigentümer und Planende bei der Entwicklung langfristiger, wirtschaftlicher und klimawirksamer Sanierungsstrategien.

Weitere Leistungen

Weiterführende Fachthemen

Neben der Erstellung von DGNB-Klimaschutzfahrplänen unterstütze ich Bauherren, Architekten und Planende bei zahlreichen weiteren Aufgaben rund um energieeffizientes und nachhaltiges Bauen – von GEG-Nachweisen über Lebenszyklusanalysen (LCA) bis hin zu Wärmebrückenberechnungen und Energieausweisen.

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Ich begleite Sie von der ersten Analyse bis zur vollständigen Dokumentation nach dem DGNB-Kriterium ENV1.1.